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Die Bande des Captain Clegg

Die Bande des Captain Clegg
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Der Klappentext ist diesmal KOCH MEDIA-untypisch reisserisch und beschreibt eine spannende Geschichte… nur eben nicht die, die im Film gezeigt wird.

Captain Clegg ist ein gesuchter und berüchtigter Pirat- Dessen Leute finden sich nach seinem Tod in einem kleinen Ort und überleben dort durch kleine Schmuggeleien. Die Kriegswirren bedrohen dieses „Glück“, da tragen angebliche Geister im nahe gelegenem Moor auch nicht gerade zum Nachbarschaftsfrieden bei.

Im Booklet wird diesmal nicht auf die Spoiler hingewiesen (wieso eigentlich nicht, die beiden Autoren haben viel verraten und trotzdem niemanden vorgewarnt. Das tu ich hiermit.)

Man rechnet mit einem Piratenfilm, wenn man an die Moorgeister denkt sogar an einen Vorläufer von „Piraten der Karibik“. Verabschiedet euch von diesem Gedanken. Es handelt sich vielmehr um einen klassischen Hammer-Film mit wirklich guten Schauspielern, wie man aus dem Booklet erfährt. Die tragende Figur dürfte trotz allem Peter Cushing sein, der wie immer gut spielt. Geht man aber davon aus, dass er sich eingesetzt und darauf gefreut hat, diesen Haudegen nach seinem Geschmack zu spielen, sogar extra Dialoge hat ändern und hinzufügen lassen, ist man trotzdem ein wenig enttäuscht. Da hat Cushing schon intensiveres Spiel abgeliefert.

Trotzdem: die Rollen sind gut besetzt und man findet viele alte Hammer-Bekannte wieder. Die Moor-Gespenster erinnern an die reitenden Leichen und sind dem Produktionsjahr entsprechend hervorragend gemacht. Wieder mal hat Hammer Pionierarbeit abgeliefert, die als Vorlage für Kult-Klassiker diente. Schade, dass diese Reihe nicht fortgesetzt wurde.

7 von 10 Punkten



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13 Antworten zu “Die Bande des Captain Clegg”

  1. Peter Cushing sagt:

    Nur 5 von 10 Punkten? Also so schlecht finde ich “Die Bande des Captain Clegg” wiederum nicht! Man darf eben keinen Horrorfilm erwarten. Es handelt sich hierbei um einen klassischen Kostüm-Abenteuerfilm (über Piraten und Schmuggler im 18. Jahrhundert) garniert mit einigen für Hammer typische Mystery-Thriller-Elementen, der weniger durch seine Geschichte, als durch die dichte Atmosphäre und die exzellenten Darsteller überzeugt…

  2. Sinarius sagt:

    Ich hab das heute früh geschrieben und musste eh erst noch mal einiges abändern. Die Punktzahl war natürlich zu niedrig, ich hab sie in Relation zu dem anderen Film gesehen, was natürlich falsch ist…

  3. Sinarius sagt:

    Ich werd diesen Artikel bei Gelegenheit nochmal vollständig überarbeiten, der ist mir irgendwie nicht so gut gelungen…

  4. Peter Cushing sagt:

    Danke für die Korrektur, Sinarius!

  5. johnwayne70 sagt:

    Ich habe ihm damals auf VHS gesehen und mir hat er gefallen

  6. Terry Fisher sagt:

    Mir gefällt “die Bande…” auch richtig gut, aber das liegt diesmal eher an den guten Schauspielern und wie immer an der in dieser für Hammer typischen, kräftigen Farbgebung, die ich heute so sehr vermisse, da sie m.W. heute nicht mehr verwendet werden darf. Trotzdem, mehr als 4 Punkte würde ich nicht geben. Der Film ist nicht schlecht, nein, aber den Horror, das Markenzeichen schlechthin für Hammer, bietet er ja kaum.

  7. Sinarius sagt:

    Warum soll diese Farbgebung nicht mehr verwendet werden dürfen?

  8. Terry Fisher sagt:

    Soviel ich weiß, haben die Kameraleute irgendwann gestreikt. Hintergrund war wohl, das die Farben “zu unrealistisch” waren. Eine ganz bestimmte Frau, deren Name mir grad nicht einfällt, war auch in die Geschichte involviert. Ich selbst bedaure sehr, das es so gekommen ist, denn selbst wenn (!) es *unrealistischer* war, so hatten diese Filme dadurch doch eine Wärme, die selbst heutigen Klassikern, wie z.B. jenen von Lucas’ Skywalker Ranch abgeht. Und bei dem würde es Geld ja wohl kaum liegen. Man stelle sich nur mal vor, wie einige der alten Hammer Filme in den heutigen “Farben” aussehen würden! “Die Braut des Satans” war doch ein gutes Beispiel : kein schlechter Film, aber untypisch für Hammer ! Weißt Du denn noch einen Film von heute, der so elegant mit Farben gespielt hat, wie zuletzt die Hammer Gothic’s ? Mir fällt da nix ein, weil’s da auch nix mehr gibt. Also waren auch da die Hammer Leute bis zuletzt was besonderes ! Komme richtig ins schwärmen, wenn ich an Film(farben) wie “Der rote Korsar”, “Vom Winde verweht” und natürlich zuletzt die Hammer Filme denke. Das kriegt kein Lucas und & mehr hin !

  9. MichaelRipper sagt:

    Ein wirklich gelungener Hammer Streifen der von mir 8/10 Punkte bekommt. Alleine schon der Anfang ist genial. Auch die Schauspieler können alle überzeugen. Endlich hat auch Michael Ripper mal einen größeren Part bekommen.

  10. Sinarius sagt:

    Da muss ich mich mal genauer erkundigen. Soviel ich weiß, ist das halt die Technicolor-Farbe, bei der das Rot ganz besonders hervorgehoben wurde. Dass irgendwann realistischere Farben benutzt wurden, ist mir aus heutiger Sicht eigentlich klar, aber dass es da sogar einen Streit darum gab, ist mir absolut neu, muss ich echt mal recherchieren.
    ICH hab jedenfalls vor, Szenen, die in der Gothic-Zeit spielen, in der Technicolor-Farbgebung zu drehen, und ich denke mal nicht, dass man mich davon abhalten kann. ;-)

    Liebe Grüße,
    Sinarius :-)

  11. Peter Cushing sagt:

    Sinarius, das klingt ja beinahe schon so, als ob du ein Gothic-Horrorfilmprojekt am Laufen hättest! Oder war das nur reine Spekulation…?

  12. Terry Fisher sagt:

    Tja, da muß ich Peter recht geben Sinarius, genauso hört es sich an. Erzähl doch mal mehr davon : Handlung, Schauspieler, Regie, Drehbuch…oder machst Du das alles selbst ? Was die Farben angeht, da bin ich dann aber mal gespannt. Ist ja nicht von irgendwo, das heute sowas nicht mehr ik Kino oder auf DVD an neueren Filmen läuft. Denn wir sind sicher nicht die einzigen, die das vermissen. Was für einen Grund könnte es also haben…?!

  13. JORDAN sagt:

    side@effects.of.protonix.after.it.has.been.stopped” rel=”nofollow”>…

    Buynow it…

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