Das grüne Blut der Dämonen (1967)

Das grüne Blut der Dämonen (Hammer-Edition)
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Inhalt:
In London stoßen bei U-Bahn-Arbeiten Bauarbeiter auf die Überreste einer uralten Affenrasse. Als man dann noch ein Objekt findet, das wie eine nicht explodierte Bombe aus dem zweiten Weltkrieg aussieht zieht man Spezialisten hinzu: Colonel Breem und Dr. Quatermass. Diese entdecken in dieser “Bombe” eine heuschreckenartige Kreatur, deren Ähnlichkeit mit Teufelsdarstellungen aus der gesamten Menschheitsgeschichte nicht zufällig sein kann. Quatermass identifiziert die Kreatur als bösartige Marsrasse, welche die Gehirne unserer affenartigen Vorfahren verändert hat, um die Welt übernehmen zu können. Nachdem sich der Verdacht von Quatermass bestätigt, dass das Gerät, welches die Kreatur beherbergt hat, diese wieder zum Leben erwecken kann, bricht wortwörtlich die Hölle los.

Kritik:
Bei diesem Film handelt es sich um den dritten Teil der Hammer’schen Quatermass-Trilogie. Die ersten beiden Teile stellen für mich eine Ausnahme bei Hammer-Produktion dar, sind sie in meinen Augen nicht gerade spannungsgeladen und energetisch – zugegeben, mit dieser Meinung stehe ich ziemlich alleine da. Deswegen stand der dritte Teil auch lange in meinem Regal und musste warten, bis er endlich mal den Weg in meinen DVD-Player fand.

Es erwartete mich ein grandioser Science Fiction Film mit lovecraftschen Horrorelementen, dessen Wirkung ich keineswegs so gut beschreiben könnte, wie es Uwe Somerlad in dem Booklet macht.

Also nur kurz: ein genialer Andrew Keir als Quatermass, Barbara Shelley in ihrem (leider) letzten Hammer-Film und eine Geschichte, so aufregend, dass man anfängt, die Fußnägel abzuknabbern, weil man an den Händen nichts mehr findet. Dass da technische Details ein wenig frei in Szene gesetzt werden, ist tatsächlich egal.

Bild und Ton sind, dem Alter des Filmes entsprechend, überdurchschnittlich gut – nichts anderes kennen wir von EMS.

9 von 10 Punkten: das war ne schöne Überraschung, noch einen so guten Hammer-Film im Regal stehen zu haben. *grins*