HHoH Folge 1 – Die Hexe von Woodstock-Farm

Inhalt:
Der Filmkomponist David Winter, der sich gerade dem Suff hingibt, weil er von seiner Frau betrogen wird, glaubt eine Verrückte gegenüber zu haben, als er eine nur mit einem Mantel bekleidete Frau in seiner Scheune findet, und die ihm eröffnet, sie sei eine Hexe aus dem 17. Jahrhundert, die vor dem Scheiterhaufen durch die Zeit geflohen ist. Die Hexe Lucinda zieht ihn immer mehr in seinen Bann und er und seine Frau sind sehr bald in großer Gefahr, vor allem, weil Lucinda ihn für sich allein haben will…

Kritik:
Der Plot der Folge ist sehr einfach gestrickt, die Auflösung am Ende fast noch einfacher, um nicht zu sagen, enttäuschend. Aber was dazwischen abgeht, das ist schon bemerkenswert. Diese Folge ist zwar noch recht unblutig, spielt aber mit den Wahrnehmungen des Zuschauers, der zwischendurch selbst nicht mehr unterscheiden kann, ob David Winter nur durchdreht, oder ob tatsächlich eine Hexe ihr schauderhaftes und lüsternes Unwesen treibt. So werden dem Zuschauer ein paar harmlose Nacktszenen geboten, die Anfang der 80er aber dennoch im TV der Schere zum Opfer gefallen sind.
Spannung ist durchaus vorhanden in dieser Folge, was das lahme Ende, welches nicht in das sonstige Konzept der Serie passen will, nur um so ungemütlicher hervorhebt. Mich wundert nicht, dass SAT*1 bei der Erstaustrahlung 1989 diese Folge nicht als erste, sondern als zweite Folge gezeigt hat.
Besondere Stars in dieser Folge sind Patricia Quinn, die aus der ROCKY HORROR PICTURE SHOW bekannt ist (Magenta), und Ian McCulloch, der Genrefans aus einigen italienischen Filmen bekannt sein könnte, z.B. aus „WOODOO – SCHRECKENSINSEL DER ZOMBIES“ von 1979.
Das Synchron ist übrigens ausgesprochen gut gelungen.

Bewertung:
6 von 10 Punkten, die Serie steigert sich noch enorm, ein anderes Ende hätte diese Folge interessanter gemacht und das gehalten, was die spannende Handlung dazwischen verspricht.