HHoH Folge 2 – Die Dinnerparty

Inhalt:
Ruth Cairns soll für die Frauenseite ihrer Zeitung eine Story über die Chesterton-Klinik schreiben, die mit besonders radikalen und psychologisch nicht koscheren Methoden die Mitglieder dazu bringt abzunehmen. Dort eingeschleust erlebt sie merkwürdige Todesfälle mit… die Verstorbenen werden aber nicht bestattet…

Kritik:
Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass es bei dieser Folge genau andersrum, als bei der ersten Folge ist: Der Plot ist spannend, die Auflösung überraschend, wenn man merkt, dass es eben doch nicht um illegalen Organhandel geht. Aber zwischendrin fehlt mir ein wenig der Horror-Drive, das Unheil dürfte sich gerne etwas bedrohlicher anschleichen. So fühlt man sich die erste halbe Stunde eher wie in einem guten Krimi, als in einem Horrorfilm. Aber der offen stehende Mund am Ende der Folge entschädigt vollkommen, und man ahnt so langsam, was Hammer mit dieser Serie vorhat. Regie in dieser Folge führte Peter Sasdy, der für Hammer auch „Hände voller Blut“, „Wie schmeckt das Blut von Dracula“ und „Comtesse des Grauens“ gemacht hat. Der Schauspieler Warren Clarke ist aus „Clockwork Orange“ bekannt, Michael Latimer hat in „Der Sklave der Amazonen“ schon 1966 für Hammer gewirkt, und auch Norman Bird hat ebenfalls schon Jahre vorher mit Peter Cushing und Andre Morell zusammen gespielt – so langsam versammeln sich also die Hammer-Veteranen und hauchen HhoH stockenden Atem ein.
Das Synchron ist auch in dieser Folge wieder hervorragend.

Bewertung:
7 von 10 Punkten – die Serie läuft sich so langsam warm.