HHoH Folge 4 – Die Rache der Ungeliebten

Inhalt:
Terence Morton ist Vollblut-Wissenschaftler und vergisst über seine Arbeit an exotischen Pflanzen, mit Hilfe derer er den Hunger in der dritten Welt stoppen will seine Familie, insbesondere seinen Sohn William. Dieser stirbt, als er im Labor unbeaufsichtigt mit einem der Experimente in Berührung kommt.
Terence und seine Frau Laurie adoptieren daraufhin einen Jungen im Alter ihres Sohnes. Doch dieser nimmt sehr seltsam schizoide Züge an, die an den verstorbenen William erinnern…

Kritik:
Die Charaktere in dieser Folge sind hervorragend gezeichnet, weswegen es einen nach dem Ende ein klein wenig verwundert, wieso man sich ein wenig allein gelassen fühlt. Die Spannung ist permanent vorhanden und man weiß lange nicht, was mit dem Adoptivsohn los ist. Langsam baut sich eine Ahnung auf, aber Gewissheit bekommt man erst sehr spät. Ob am Ende das Gute oder das Böse siegt, wird wohl im Auge des Betrachters liegen.
Hammer hatte nur selten etwas mit Tier-Snuff am Hut, aber in dieser Folge müssen einige Kaninchen auf schlimme Weise ihr Leben dahingeben, was nicht wirklich schön anzusehen ist, aber durchaus seine Wirkung im Horrorfilm hat. Es gibt Filme, in denen es übertrieben wird, Hammer hat es in dieser Folge wieder mal geschafft, nah an die Grenze des Erträglichen zu gehen, diese aber kaum zu überschreiten.

Bewertung:
8 von 10 Punkten – keineswegs eine langweilige Folge.