HHoH Folge 7 – Die Experimente des Dr. Bluek

Inhalt:
Chuck Spiller kommt gerade aus dem Gefängnis: er ist Safe-Knacker. Er tritt einen Job in der Tierhandlung von Martin Bluek an, der ihn schon häufiger im Gefängnis besucht hatte und im zweiten Weltkrieg in einem KZ war. Im Keller der Tierhandlung betreibt Bluek Experimente mit großen wilden Tieren in offenen Käfigen, nur in Schach gehalten durch Blueks elektrische Installationen.
Als Bluek auf eine Geschäftsreise geht kann Spiller nicht lange dem Safe im Keller wiederstehen, diese stellt sich jedoch als Falle von Bluek heraus, der nicht alles aus seiner Vergangenheit erzählt hat.

Kritik:
In meinen Augen die beste Folge aus der Serie, und das keineswegs nur wegen Peter Cushing der den Bluek mit seinen Experimenten wieder mal so ernsthaft und perfekt darstellt, dass man Angst bekommt.
Der Regisseur Alan Gibson ist ebenfalls ein alter Hammer-Veteran, der schon “Crescendo” für Hammer inszenierte, ebenso wie die letzten beiden Hammer-Dracula-Filme “Dracula jagt Mini-Mädchen” und “Dracula braucht frisches Blut” (“The satanic Rides of Dracula”). Gibson hat noch eine weitere Folge in HHoH inszeniert: “Die zwei Gesichter des Bösen”, ebenfalls eine bemerkenswerte Folge.
Aber auch der zweite Hauptdarsteller in dieser Folge, Brian Cox, hat seinen Weg gemacht: er war in “Blutmond” (Originaltitel: “Manhunter”) von Michael Mann der erste Schauspieler, der Hannibal Lector gekonnt ein Gesicht gab, in einem übrigens hervorragendem Film, der durchaus als Pausvorlage für das Remake “Roter Drache” mit Anthony Hopkins diente.
Das Synchron ist ein Genuss, vor allem auch, weil Peter Cushing mit Friedrich Schoenfelder seine bekannte deutsche Stimme bekam.

Bewertung:
10 von 10 Punkten
– man kann den ursprünglichen Geist von Hammer fast greifen.